Poker Glossar

Lernen Sie die Pokerbegriffe, Fachjargon und Slang mit unserem umfassenden Glossar.

Die Pokerwelt besteht aus komplexem Jargon, das für Neulinge sehr verwirrend sein kann. Unsere Zusammenfassung der Pokerbegriffe hilft Ihnen dabei, sich den Weg durch das Geplapper zu bannen und sich mit fortgeschrittenen Spielern zu unterhalten.

Glossar

Action (Aktion): Während einer Pokerhand liegt die Action bei dem Spieler, der „am Zug“ ist. Vielleicht hören Sie Pokerspieler sagen, dass sie „letzte Nacht gute Action im Casino bekommen haben“ – dies bedeutet einfach, dass sie ein gutes Pokerspiel gespielt haben, wo das Geld nur so durch die Luft flog.
Ante: Ein kleiner Einsatz, den jeder Spieler in den Pot zahlen muss.
All-in: Nachdem ein Spieler keine Chips mehr übrig hat, wird dieser während einer Hand eventuell kein weiteres Geld mehr zu seinem Stack hinzufügen.    
Nachdem dieser mit seinen restlichen Chips All-In geht, konkurriert der Spieler für den Wert ihrer endgültigen Wette. Ein Side-Pot wird für die verbleibenden Spieler kreiert. 
Backdoor draw: Ein Backdoor-Draw ist, wenn mehr Karten ausgeteilt werden und wenn die richtigen Karten auftauchen, kann ein Spieler entweder ein Straight oder einen Flush bauen. Als Beispiel: Sie spielen Texas Hold´em und Sie haben AHKH, der Flop ist TH 4S 6C. Hier haben Sie einen Backdoor-Flush-Door und einen Backdoor-Straight-Draw. Wenn zwei Herzen oder ein Q und J beim Turn und River erscheinen, haben Sie Ihren Backdoor-Flush/Straight erreicht.
Bad beat: Wenn eine Underdog-Hand eine begünstigte Hand schlägt.
Bad beat jackpot: Ein spezieller Bonus, der an den Verlierer einer Hand gezahlt wird. Es gelten bestimmte Regeln.
Big blind: Der größere der beiden Blinds in einem Hold´em-Spiel. 
Blank: Einen Einsatz, den ein oder mehr Spieler bringen müssen, ehe Karten ausgeteilt werden.
Board: Alle Community Cards in einem Hold´em-Spiel.
Bottom pair: Ein Paar, das die niedrigste Karte des Boards enthält.
Burn: Wenn der Dealer zwischen jeder Wettrunde die obere Karte verdeckt vom Deck ablegt.
Button: Ein weißer Chip aus Acryl, der den aktuellen Dealer anzeigt.
Buying the pot: Bluffen, in der Hoffnung den Pot zu „kaufen“, indem die anderen Spieler ausgewettet werden, ohne gecallt zu werden.
Call (mitgehen): Den aktuellsten Einsatz oder Raise zahlen. 
Calling station: Ein unerfahrener Spieler, der häufig callt aber nicht regelmäßig raist oder foldet.
Cap: Den letzten erlaubten Raise während einer Wettrunde setzen.
Case: Die letzte Karte eines bestimmten Wertes im Deck. 
Check: Die Entscheidung nicht zu wetten, mit der Option später in der Wettrunde zu callen oder zu raisen. 
Check raise: Es wird gecheckt, und nachdem ein folgender Spieler wettet, wird erhöht.
Cold call: Wenn ein Spieler raist und ein zweiter Spieler re-raist und Sie den Re-Raise callen.
Come hand: Ein Begriff aus Craps: Eine Draw-Hand.
Community Cards (Gemeinschaftskarten): Karten, die offen in die Mitte des Pokertisches gelegt werden und zwischen den Spielern geteilt werden. In Hold´em und Omaha verwendet.
Complete hand: Ein Straight, Flush, Full House oder Straight Flush – Hände, die fünf Karten enthalten.
Connectors: Eine Hold´em Starthand in der zwei Karten direkt hintereinanderliegen, z.B. 56, 9T, QJ. Ein Suited-Connector sind zwei im Wert direkt hintereinanderliegende Hände der gleichen Farbe.
Counterfeit: Ihre Hand ist „counterfeited“ wenn die Gemeinschaftskarten eine bessere Hand machen ohne Ihre Hole Cards zu verwenden. Als Beispiel: Sie halten 22 und das Board ist 99ATT. Da bereits zwei Paare auf dem Board sind, nämlich 99 und TT, beide höher als 22, wird Ihre Hand daher überflüssig. 
Cracked: Dies bezieht sich auf ein großes Pocket-Paar, das bei Showdown von einer niedrigeren Hand geschlagen wird. Beispielsweise: AA verliert gegen 56 beim Showdown. Sie werden Spieler sagen hören „Meine Aces wurden bei 56 gecrackt“.
Crippled: Wenn ein Spieler eine große Menge seiner Pokerchips verliert.
Dealer: Der Spieler bei einem Pokerspiel, der die Karten austeilt. 
Dominated hand: Zwei Spieler besitzen die gleiche Karte aber einer hat einen höheren Kicker als der andere. Zum Beispiel: AK dominiert AQ und KQ dominiert QJ. 
Draw: Wenn die richtige Karte auftaucht, kann der Spieler seine Hand verbessern, um entweder einen Flush oder einen Straight zu machen.
Draw dead: Wenn es unmöglich ist, die Hand zu gewinnen, egal welche Karten man bekommt.
Equity: Der erwartete Anteil des Pots für einen Spieler.
Expectation (Erwartung): Oft „EW“ geschrieben – der Betrag, den ein Spieler im Durchschnitt erwartet zu gewinnen, basierend auf ein bestimmtes Spiel.
Extra blind: Ein Blind, der von einem Spieler gesetzt wird, der gerade das Spiel betreten hat, zum Spiel zurückgekehrt ist oder die Position am Tisch geändert hat. 
Family pot: Ein Pot, bei dem die meisten oder alle Spieler vor dem Flop callen.
Fast: Eine Hand aggressiv spielen, indem soviel wie möglich gewettet und erhöht wird.
Favourite: Eine Pokerhand, die statistisch gesehen als Favorit gilt, das Spiel zu gewinnen.
Flop: Die ersten drei Community Cards, verdeckt ausgeteilt.
Fold: Seine Hand und den Pot aufgeben.
Foul: Sie brechen am Pokertisch eine Regel oder machen während einer Hand eine falsche Action.
Free card: Eine Runde, in der keine Wette stattgefunden hat und Spieler eine zusätzliche Karte gesehen haben, sei es beim Turn oder River.
Free roll: Wenn ein Spieler kein Geld verlieren kann, das er/sie in den Pot investiert hat, aber die Chance hat, das Geld von jedem anderen zu gewinnen. Free Roll sind auch beliebte Turniere, bei denen Spieler kein Startgeld zahlen aber Bargeldpreise gewinnen können. 
Gutshot straight: Wenn ein Spieler eine bestimmte Karte benötigt, um einen Straight zu machen. Als Beispiel: Der Spieler besitzt AK bei einem TJ2 Flop, es wird ein Q benötigt, um Ihren Gutshot Straight zu vervollständigen. 
Heads up: Ein Pot, um den nur zwei Spieler spielen.
Hit: Der Flop enthält Karten, die Ihrer Hand helfen.
Hole cards: Karten, die ein Spieler bei Beginn einer Runde in Community Card-Spielen verdeckt erhält.
House: Das Etablissement, welches das Spiel austrägt.
Implied odds: Pot Odds die aktuell nicht existieren aber in Ihre Berechnungen miteinbezogen werden können aufgrund von Wetten, die Sie erwarten zu gewinnen, wenn Sie Ihre Hand erreichen. 
Inside straight draw: Eine bestimmte Karte anstreben, um einen Straight zu machen (wie Gutshot).
Kicker: Eine ungepaarte Karte, die verwendet wird, um die bessere von zwei ansonsten gleichwertigen Händen zu bestimmen.
Limp: Einen Pot nur durch Callen beitreten, üblicherweise ein Zeichen eines Anfängerspielers.
Live blind: Ermöglicht es den Spielern - die vor dem Austeilen der Karten eine Wette machen mussten (Small Blind/Big Blind) - Ihre Hand zu raisen.
Maniac: Jemand, der die meisten Hände aggressiv spielt und mit viel Geld um sich schmeißt.
Main pot: Der erste Pot während einer Pokerhand, im Gegensatz zu den Side-Pots, die kreiert werden, wenn ein oder mehr Spieler All-In gehen.
Muck: Der Stapel der vor dem Dealer befindlichen abgelegten Karten.
No-limit: Eine Pokerversion, bei der ein Spieler während einer Action eine beliebige Anzahl an Chips setzen kann.
Nuts: Die bestmögliche Hand in Anbetracht des Boards.
Offsuit: Eine Starthand bei Hold´em mit zwei Karten von verschiedener Farbe.
One-gap: Eine Hold´em Startinghand mit Karten, die einen Kartenwertabstand von zwei haben.
Open ended straight draw: Das Anstreben einer von zwei Kartenwerten, um einen Straight zu bekommen.
Out: Eine Karte, die Ihre Hand verbessern kann.
Outrun: Einen Spieler zu besiegen, der zu Beginn der Hand eine bessere Hand als Sie hatte.
Overcall: Eine Wette zu callen, nachdem ein oder mehr Spieler bereits gecallt haben.
Overcard: Eine Karte höher als jede andere auf dem Board.
Overpair: Ein Startpaar höher als jede Karte beim Flop.
Pay-off: Eine Wette zu callen, wenn der Wetter eine unschlagbare Hand hat, der Pot aber groß genug ist, um die Action zu rechtfertigen.
Play the board: Eine Hand bei Hold´em bei der Ihre Karten keine bessere Hand ergeben, als die auf dem Board.
Pocket: Karten, die nur der Spieler sehen kann (z.B. Startkarten bei Hold´em).
Pocket pair: Eine gepaarte Hold´em Starthand.
Post: Ein Blind Bet setzen.
Pot limit: Eine Pokerversion, bei der ein Spieler nur so viel wetten darf, wie sich im Pot befindet.
Pot odds: Die Höhe des Geldes im Pot im Vergleich zur Wette, die Sie callen müssen. Der Pot beträgt 75 $ und es wurde eine Wette von 25 $ gemacht. Der Gesamtpot beträgt nun 100 $ und Sie müssen 25 $ callen, daher sind Ihre Pot Odds 3:1 oder 25%.
Price: Die Pot Odds für einen Draw oder Call.
Protect: Sie machen eine Wette, um Ihre Hand zu schützen, von der Sie annehmen, dass sie führt, aber Angst haben, dass diese beim Turn oder River „Outrun“ sein wird.
Quads: Vierling (Four of a Kind).
Rag: Ein niedriger Kicker, der normalerweise von einem Ass begleitet wird. Ein A2 könnte als „Ace Rag“ bezeichnet werden.
Rainbow: Ein Flop, dessen Karten jeweils drei verschiedene Farben haben, wodurch beim Turn kein Flush gemacht werden kann.
Raise: Die aktuelle Wette erhöhen.
Rake: Der Betrag, den der Dealer aus jedem Pot entnimmt.
Rank: Der Zahlenwert einer Karte.
Represent: So zu spielen, als wenn Sie eine bestimmte Hand halten, ohne diese jedoch notwendigerweise zu halten.
Ring game: Ein reguläres Pokerspiel im Gegensatz zu einem Turnier.
River: Die fünfte und letzte Community Card, die offen gespielt wird.
Rock: Ein Spieler, der schwer zu schlagen ist.
Runner: Typischerweise ein „Runner Runner“, um eine Hand zu beschreiben, die nur durch die richtigen Karten beim Turn und dem River gemacht wurde.
Scare Card (Angstkarte): Eine Karte, die gute Hände eventuell unbrauchbar macht.
Second pair: Ein Paar, das die zweithöchste Karte auf dem Flop einschließt.
Sell (verkaufen): Wenn Spieler ein Teil Ihrer „Action“ in einem Bargeldspiel oder Turnier verkaufen. Beispielsweise verkauft ein Spieler vielleicht 50% seiner Action für ein großes Turnier. Die Person, die diese kauft, erhält einen Prozentsatz der Gewinne, wenn der Spieler Bargeld erhält. Dem Aktienkauf sehr ähnlich. „Sell“ bezieht sich auch darauf so zu tun, als wenn Sie eine schwache Hand haben, um gecallt zu werden („Oh, Sie haben die Hand aber gut verkauft“).
Semi-bluff: Ein Einsatz oder Raise, den Sie mit einer Hand ohne Paar machen, die fähig ist etwas Großes beim Turn oder River zu werden.
Set: Wenn Sie ein Paar in Ihrer Hand haben und das Board enthält eine Karte mit dem gleichen Wert, sodass Sie ein Drilling erhalten.
Short stack: Eine kleine Menge an Pokerchips im Vergleich zu den Stacks der anderen Spieler am Tisch.
Showdown: Wenn alle in der Runde verbleibenden Spieler ihre Karten umdrehen und den Sieger des Pots ermitteln.
Side pot: Wird kreiert, wenn ein Spieler All-In geht aber die verbleibenden Spieler in der Hand noch Pokerchips zum Wetten haben.
Slow play: Eine starke Hand zu spielen, die Sie nicht raisen, in der Hoffnung Ihre Hand als schwach darzustellen.
Small blind: Die Kleinere von zwei Blind Bets, typischerweise in Hold´em verwendet.
Split pot: Ein Pot, der unter zwei oder mehr Spieler aufgeteilt wird, die gleichwertige Hände haben.
Spread-Limit: Eine Wettstruktur, bei der ein Spieler bei jeder Wettrunde einen beliebigen Betrag innerhalb einer Spanne setzt.
Straddle: Eine optionale zusätzliche Blind Bet, die zweimal den Big Blind entspricht.
String bet: Ein Einsatz oder Raise bei dem der Spieler nicht alle erforderlichen Chips für den Raise in einer Action in den Pot bekommt.
Suited: Eine Hold´em Starthand bei der zwei Karten die gleiche Farbe haben.
Table stakes: Geben das Limit und maximale Buy-In für jeden Tisch an.
Tell: Ein Hinweis oder Wink, durch das ein Spieler unbewusst die Stärke seiner Hand verrät.
Tilt: Wild oder waghalsig zu spielen, da Emotionen die Oberhand gewonnen haben. Üblicherweise als „auf Tilt sein“ bezeichnet.
Time: Die Bitte eines Spielers das Spiel zu unterbrechen, während er entscheidet, wie er weiter verfährt.
Toke: Ein kleiner Geldbetrag (üblicherweise 0,50 $ oder 1 $), der dem Dealer von dem Gewinner des Pots ausgehändigt wird – im Prinzip ein Trinkgeld.
Top pair: Ein Paar mit der höchsten Karte auf dem Flop.
Top set: Das höchste aller möglichen Drillinge, der Spieler hält ein Pocket-Paar.
Top two: Zwei Paare; zwei Hole Cards, gepaart mit den beiden höchsten Karten auf dem Board.
Top and bottom: Zwei Paar; zwei Hole Cards, gepaart mit den höchsten und niedrigsten Karten auf dem Board.
Trips: Drillinge, ohne dass ein Spieler ein Pocket-Paar in ihrer Hand hält.
Turn: Die vierte Community Card, die offen ausgeteilt wird.
Under the gun: Die Position des Spielers, der in einer Wettrunde zuerst zum Zug kommt.
Underdog: Eine Person oder Hand, die mathematisch nicht der Favorit ist, den Pot zu gewinnen.
Value (Wert): Wie in „Bet for Value“, was bedeutet, dass Sie möchten, dass Ihre Gegenspieler Ihre Wette callen, da Sie glauben die beste Hand zu haben.
Varianz: Die Messung der Verluste und Gewinne, die während eines Spiels ausgehalten werden.

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